HERMERSBERG. Der Obst- und Gartenbauverein wird sich um das Anlegen der von der Gemeinde geplanten ? Storchenwiese " kümmern. Näheres erfuhren die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag. Jedem Neugeborenen in der Gemeinde wird auf dieser Wiese ein eigener Obstbaum gewidmet. Laut Ratsbeschluss wird auf einer Tafel vor dem Baum der Name des Kindes, Größe und Gewicht sowie der Name der Obstsorte stehen. Sobald das Wetter es zulässt, wird der Verein die 25 bereits bestellten Bäume pflanzen. Laut Vorsitzendem Pirmin Hauck wurden ausschließlich alte Obstsorten, die heute oftmals aus den Obstgärten der Region verschwunden sind, vom Verein bestellt. Auf der ? Storchenwiese " sollen zumeist Apfelbäume gepflanzt werden. Einige Kirsch-, Pflaumen-, Mirabellen- und Birnbäume kommen hinzu. In einer eigenen Ecke will der Verein Bäume pflanzen, die noch vor 80 Jahren alltäglich waren. Dazu zählen Mehlbeere, Quitte, Mispel, Holzapfel, Speierling und Esskastanie. Am Eingang zu der Anlage wird eine Linde gepflanzt. Der 80 Mitglieder zählende Verein wird sich um die Ergänzung der Anlage und die Pflege kümmern. Gepflegt wird auch die Anlage am Denkmal.
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