Die Ortsgemeinde Hermersberg unterstützt alle hilfsbedürftigen Einwohnerinnen und Einwohner beim Einkauf. In Zeiten der Corona-Krise sollten Menschen sich gegenseitig unterstützen und zusammenhalten. „Deswegen haben wir es uns als Gemeinderat zur Aufgabe gemacht, ältere und immunschwache Menschen zu schützen und ihnen zu helfen, um unnötige Risiken zu vermeiden,“ so Ortsbürgermeister Erich Sommer. Die freiwilligen Helfer übernehmen den Gang zur Bäckerei, Metzgerei, Post, Arztpraxis (Rezeptabholung) oder auch zum örtlichen Supermarkt.

„Wir wollen besonders betroffenen Mitbürgern eine kostenlose Einkaufshilfe anbieten“, teilt Hermersbergs Ortsbürgermeister Erich Sommer mit. Wer Hilfe beim Einkauf benötigt, kann sich täglich per Telefon unter 06333/980771 melden. Unter dieser Hotline kann man jederzeit einen freiwilligen Einkaufshelfer erreichen. Einkaufstage sind von Montag bis Freitag. Es kann jeweils am vorherigen Tag bis 20 Uhr bei den Helfern angerufen werden. Die Einkaufsliste kann durchgesagt oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) geschickt werden. Die Übergabe erfolgt kontaktlos, die Ware wird vor die Tür gestellt. Derjenige, für den eingekauft wurde, legt das Geld an einen vereinbarten Platz, dort wird auch das Rückgeld hingelegt. Dabei gelten ebenfalls die Hygieneregeln: Alle – das sollten auch die tun, für die eingekauft wurde – waschen sich anschließend die Hände und desinfizieren diese.

Es wird darum gebeten, dass Nachbarn mögliche Betroffene auf den Service aufmerksam machen, die keine Zeitung haben oder nicht über Internet verfügen. Auto Hauck stellt kostenlos ein Auto für die freiwilligen Helfer zur Erledigung der Einkäufe zur Verfügung. Außerdem kann man sich bei Fragen, Hilfsgesuchen oder Anregungen auch direkt an den Bürgermeister oder die Beigeordneten wenden. Es werden zudem noch Helfer gesucht, die sich ebenfalls unter der oben genannten Hotline melden können.

Natürlich kann man auch direkt Hilfsbedürftigen in der Nachbarschaft seine Hilfe anbieten. In solchen Zeiten ist Zusammenhalt und gegenseitige Solidarität das „A und O“.

Erich Sommer (Ortsbürgermeister)


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