Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Doppelhaushalt für die Jahre 2014/15. Ortsbürgermeister Erich Sommer sagte, dass der Haushalt von allen Fraktionen positiv bewertet werde. „Wir brauchen keine Kredite aufzunehmen, um unsere Ziele zu verwirklichen“, sagte Sommer.

 

Dabei sei die dringendste Aufgabe, den Umbau des Rathauses und der Außenanlage fertigzustellen. Diese Maßnahme sei auch bezahlt.Man werde sich anschließend „intensiv um die Mehrzweckhalle kümmern“. Dazu würden die notwendigen Pläne erstellt, damit Zuschussanträge gestellt werden können. Grund dafür sei der mittlerweile schlechte Gesamtzustand der Mehrzweckhalle, der eine Komplettsanierung erforderlich mache. Dabei werde man eventuell mit der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben zusammenarbeiten, falls diese an der Grundschule, deren Träger sie ist, Investitionen vornehme.

Seitens der Ortsgemeinde strebe man an, mehr Räume nutzen zu können. Sommer denkt dabei an eine neue Technik und neue Möbel sowie daran, dass der Umbau letztendlich den Bedürfnissen der Ortsgemeinde gerecht werde. Schließlich müsse dafür ein „großer Brocken Geld“ investiert werden. Dabei werde auch auf die Bedürfnisse der Vereine eingegangen. Sie sollen beim Erstellen des Konzeptes eingebunden werden.

 

Fertiggestellt werden soll der Ausbau der Schulstraße. Dies erfolge über die wiederkehrenden Beiträge, die bei den Hermersberger Bürgern mit großer Mehrheit akzeptiert würden.

 

Für die 650-Jahr-Feier in diesem Jahr stehen 60.000 Euro bereit, wovon man mit 50.000 Euro Einnahmen rechne.

 

Auf Nachfrage von Friedel Deppert (SPD) stellte Sommer klar, dass Strohlager für das Heizkraftwerk nicht von der Gemeinde gebaut würden, sondern dies in Verantwortung der Betreiber liege. So sehe es der Durchführungsplan vor. Das zurzeit unter Zeltplanen gelagerte Stroh sei Sache des Maschinenrings. Das Stroh für das Kraftwerk lagere trocken bei den beteiligten Landwirten. (Die Rheinpfalz)

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