Der Gemeinderat hat die Aufträge für die Umgestaltung der Außenanlagen des Rathauses vergeben. Die fünf Gewerke haben ein Volumen von 190.000 Euro.Laut Ortschef Erich Sommer sollen die Arbeiten zügig vonstatten gehen, wobei der Bauausschuss in der Bauphase mit eingebunden werde. Die notwendigen Abrissarbeiten sollen bereits Mitte September beginnen.Mit 158.000 Euro war die Firma Horn aus Kaiserslautern der billigste Anbieter für die Gestaltung der Außenanlage und das Anlegen der Parkplätze. Dazu müssen von den Pfalzwerken drei Straßenlampen versetzt werden. Dies kostet 3500 Euro. Die Elektroarbeiten werden für 17.000 Euro von der Firma Grunder aus Höheinöd ausgeführt. 6000 Euro kosten die Steinmetzarbeiten am Denkmal durch die Firma Schlösser aus Kaiserslautern, während die Schlosserarbeiten bei der Denkmalsanierung durch die Firma Jäger & Germann aus Merzalben mit 5400 Euro veranschlagt sind. Als letzte Maßnahme am Rathaus ist ein Lift geplant, um auch gehbehinderten Menschen gerecht zu werden.

Sommer sagte, dass noch in diesem Jahr das Wegekreuz beim Kreisel aufgestellt werden müsse, damit die Zuschüsse, unter anderem von der Daniel-Theysohn-Stiftung, nicht verloren gehen. Das gleiche gelte für die Gestaltung einer Brunnenanlage mit Bäumen und einer Ruhebank vor dem neuen Feuerwehrhaus. Dort will man einen ehemaligen Brunnen, der zugeschüttet und trocken gelegt wurde, wiederherstellen. Von den ursprünglich 14 Metern Tiefe habe man bislang acht Meter freilegen können. Der Brunnenschacht soll aus Sicherheitsgründen abgedeckt werden. Über die voraussichtlichen Kosten von 17.000 Euro will der Rat in seiner nächsten Sitzung entscheiden. Dass dieser alte ehemalige Brunnen erhalten bleibt, sei ein Verdienst des örtlichen Bauausschusses, da der Bauausschuss der Verbandsgemeinde bei der Planung des neuen Feuerwehrgerätehauses den Brunnen nicht berücksichtigen wollte.

Unzufrieden mit der Situation der Schülerbeförderung zeigte sich erneut Bernd Müller. Er monierte, dass sich seit dem Ortstermin Mitte März nur sehr wenig getan habe. Der Mittagsbus sei regelmäßig überfüllt. Seitens der Kreisverwaltung habe er auf Nachfrage nur die lapidare Antwort bekommen, „man werde die Situation beobachten“ . Weiter fehle immer noch eine farbliche Kennzeichnung auf dem Boden und eine zugesagte Telefonnummer für Informationen, falls es im Busverkehr zu Störungen oder Verspätungen kommt. Nur das Verhalten der Busfahrer gegenüber den Schülern habe sich gebessert. Sommer ergänzte, dass diese Problematik Thema der nächsten Bürgermeisterdienstbesprechung sei.

Zufrieden zeigte sich Sommer mit der finanziellen Entwicklung der Gemeinde. In den ersten sechs Monaten diesen Jahres habe man 392.000 Euro Einnahmen verbucht. 667.000 Euro werden in der zweiten Jahreshälfte noch erwartet. Damit „bewegen wir uns voll im Rahmen des Haushalts“ sagte er. Einstimmig genehmigte der Rat die Jahresabschlüsse für die Haushaltsjahre 2009 und 2010. Diese Formalie erfolgte erstmals seit der Haushaltsrechnung im Doppik-Verfahren (Doppik heißt „Doppelt in Konten“ und ist eine neue Form der Haushaltsrechnung).

Sobald im Herbst noch 20 Obstbäume gepflanzt sind, sei die Ausgleichsmaßnahme im Baugebiet „In der langen Dell“ abgeschlossen, sagte Sommer. Er lobte ausdrücklich das Engagement von Günter Steegmüller, der sich ehrenamtlich um die Pflege der dort bereits gepflanzten Bäume, Sträucher und das Insektenhaus kümmert. (Die Rheinpfalz)

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